Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V.

Wir mischen uns ein! | Sesimizi yükseltelim! | We interfere! | Nosotros intervenimos! | Nous intervenons!

Beratung

Im AntiDiskriminierungsBüro (ADB) Köln erhalten Betroffene und Zeug_innen von (rassistischer) Diskriminierung qualifizierte Beratung. Auch Personen, die aufgrund anderer Merkmale diskriminiert wurden, können sich an uns wenden und werden entsprechend weitervermittelt.

  • Wir beraten zu Möglichkeiten der Intervention bei diskriminierenden Vorfällen und Übergriffen.
  • Wir unterstützen Ratsuchende und begleiten sie beim gemeinsam beschlossenen Vorgehen durch den Prozess der Fallklärung bzw. durch rechtliche Verfahren.
  • Wir dokumentieren systematisch alle Vorfälle, die von Betroffenen und Zeug_innen gemeldet werden.

Die Beratung ist kostenlos und auf Wunsch anonym.

Wir beraten in deutscher Sprache. Nach vorheriger Absprache ist die Beratung auch auf Englisch, Türkisch und Französisch möglich. Dolmetscher_innen stehen für die Sprachen Azerbaidschanisch​, Bulgarisch, Farsi, Italienisch, Kroatisch, Mazedonisch, Romanes, Rumänisch, Russisch und Spanisch zur Verfügung.

 

Wenn Sie beraten werden wollen, rufen Sie uns unter 0221 964 76 300 an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@oegg.de. Bitte beachten Sie, dass für Beratungsgespräche eine Terminabsprache erforderlich ist.

 

Sie möchten einen Diskriminierungsvorfall melden, wie z. B. einen diskriminierenden Artikel oder Diskriminierung bei der Arbeitssuche?

 

Unser Beratungsansatz

Dem Empowerment-Ansatz folgend besteht unser oberstes Ziel darin, Menschen, die Diskriminierung erfahren haben, zu stärken. In einem geschützten Rahmen stehen professionelle Berater_innen zur Verfügung, mit denen über das Erlebte gesprochen werden kann. Die beraterische Haltung orientiert sich immer an den Ratsuchenden. Sie werden darin unterstützt, selbstbewusst und in Eigenregie für ihre Rechte einzutreten. Die Perspektive der Betroffenen sowie deren Bedürfnisse und Ziele stehen im Mittelpunkt der Beratung. Daher werden auch nur gemeinsam mit ihnen und in enger Absprache Handlungsmöglichkeiten und Lösungswege erarbeitet.
 

Mögliche Lösungswege können sein:

  • Kontaktaufnahme mit der in der Beschwerde genannten Einrichtung, Institution, Behörde oder Person
  • Anforderung von Stellungnahmen der in der Beschwerde genannten Einrichtung, Institution, Behörde oder Person
  • Begleitung und Unterstützung bei Gesprächen (Vermittlungs- oder Klärungsgespräche)
  • Vermittlung bzw. Zusammenarbeit mit anderen Fachberatungsstellen
  • Juristische Handlungsmöglichkeiten nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
  • Unterstützung bei einem rechtlichen Verfahren